Was
versteht man unter dem Begriff „Rohasche“
?
„Rohasche“ ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff
für die anorganischen Bestandteile, der
hauptsächlich die im Futter vorhandenen Mineralien erfasst.
Zur
Ermittlung des Rohaschegehaltes wird die Probe über längere
Zeit auf 550°C erhitzt. Dadurch werden alle organischen
Bestandteile verbrannt und es bleibt die Rohasche übrig.
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Was versteht man unter dem Begriff „Rohfaser“
?
„Rohfaser“
ist der gesetzlich vorgeschriebene Begriff, der
hauptsächlich die im Futter vorhandenen Pflanzenfasern
erfasst. Hunde und Katzen brauchen diese Fasern in geringen
Mengen als sogenannte Ballaststoffe. Die Rohfasern
regulieren die Darmtätigkeit für eine gesunde Verdauung und
sorgen für eine positive Kotbeschaffenheit. Pferde sind auf
Futtermittel mit hohen Rohfasergehalten in Form von
langfaserigem Rauhfutter angewiesen. Sie nutzen diese
Futtermittel mit Hilfe von sehr zahlreichen Darmbakterien
hauptsächlich zur Energiegewinnung.
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Was versteht man
unter dem Begriff „Rohfett“?
Fett erfüllt eine Vielzahl von wichtigen
Funktionen im Organismus. Es ist der wichtigste
Energielieferant und schützt den Körper außerdem vor
Wärmeverlust. Darüber hinaus sind Fette auch an zahlreichen
wichtigen Stoffwechselprozessen beteiligt. Für den
Organismus sind vor allem essentielle Fettsäuren aus der
Gruppe der Omega 6 und Omega 3 Fettsäuren wichtig. Fett ist
ein Geschmacksträger und spielt daher auch bei der Akzeptanz
des Futters eine große Rolle. Ein höherer Fettanteil sorgt
für eine gute Akzeptanz aber auch für eine höhere
Energiedichte. Die Verfütterung hochwertiger, energiereicher
Produkte muss der Aktivität des Hundes angepasst sein, damit
es nicht zu einer übermäßigen Futteraufnahme kommt, die zu
Übergewicht führt.
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Was
versteht man unter dem Begriff „Rohprotein“?
Unter
Rohprotein
versteht man vereinfacht gesagt die Summe aller im Futter
vorhandenen Eiweiße (Proteine) und eiweiß-ähnlicher Stoffe.
Sie sind zusammengesetzt aus vielen einzelnen Aminosäuren.
Bei der Verdauung werden sie in Aminosäuren zerlegt und
gelangen als solche in den Stoffwechsel. In den Geweben
werden die Aminosäuren wieder zusammengesetzt, und zwar so,
dass arteigenes Eiweiß entsteht. In jeder einzelnen Zelle
des Körpers werden Proteine gebraucht als Werk- oder
Baustoffe. Hochwertiges Futterprotein zeichnet sich durch
eine hohe Verdaulichkeit und eine für die jeweilige Tierart
günstige Aminosäurenzusammensetzung aus. Hunde und Katzen
als Beutetierfresser bevorzugen Proteinquellen tierischer
Herkunft. Die wichtigste Proteinquelle für Pferde sind Gras
und Grünfutterkonserven (Heu, Silage).
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Ist Soja
in Hundefutter schädlich?
"Soja" wird in der Tierernährung meistens als Kurzform für
Sojaextraktionsschrot oder Sojaproteinkonzentrat verwendet.
Beide Einzelfuttermittel werden aus der Sojabohne gewonnen,
aus der das Sojaöl herausgelöst wird. Zurück bleiben diese
im Vergleich zu Getreide sehr proteinreichen
Einzelfuttermittel.
Aus 4 Gründen wird "Soja" nicht gern im Hundefutter gesehen:
1. Die Sojapflanze ist eine Leguminose (wie Erbsen und
Bohnen) und enthält schwer verdauliche Kohlenhydrate, die im
Dickdarm zu Gasbildung führen und Flatulenz
verursachen("jedes Böhnchen macht ein Tönchen"). Auch sind
die Kothaufen oft breiiger und größer. Der Anteil an Soja im
Hundefutter wird deshalb begrenzt.
2. Soja-Protein besitzt ein gewisses allergisches Potential.
Manche Hunde weisen eine Unverträglichkeit gegenüber Soja
auf und bekommen schlimmen Durchfall.
3. Soja-Protein ist für den Hund nicht so hochwertig wie
tierisches Protein. Es schmeckt dem Hund auch weniger gut.
In der Rezeptur muss ja ein bestimmter Proteingehalt
eingestellt werden. Durch den Einsatz von Soja werden
tierische Komponenten verdrängt und die Rohstoffkosten
sinken meistens, da Soja in der Regel weniger kostet als
höherwertige Fleischkomponenten.
4. Soja wird zum größten Teil aus Amerika importiert. Dort
werden überwiegend gentechnisch veränderte Sojapflanzen
angebaut, die als Futterkomponente von den meisten deutschen
Hundehaltern abgelehnt werden. Es ist schwierig und
kostspielig, Soja zu bekommen, das garantiert nicht von
gentechnisch veränderten Pflanzen stammt.
Aus rein ernährungsphysiologischer Sicht ist Soja kein
schlechter Proteinlieferant. Jedoch sollte der Anteil im
Hundefutter 10% nicht überschreiten. Voraussetzung ist, dass
der Hund Soja problemlos verträgt.
Bei der Produktion von Josera Hundefutter und
Katzenfutter wird aber aus oben genannten Gründen komplett
auf Soja verzichtet.
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Wird im Hundefutter Tiermehle
(sogenannte „Kadavermehle“) verwendet ?
Für die Herstellung von
Tierfutter dürfen seit 2002 nur Produkte von
genusstauglichen Tieren, d.h. von Tieren die tierärztlich
untersucht und für die Schlachtung für den menschlichen
Verzehr bestimmt und freigegeben sind, verwendet werden.
Dies ist ein in der gesamten EU gültiges Gesetz.
Josera hat auch vor 2002 niemals
Tiermehle oder Fette aus Tierkörperbeseitigungsanstalten
verwendet. Die Lieferanten sind persönlich bekannt und
werden regelmäßig besucht und kontrolliert. In
Josera-Produkten wird ausschließlich Fleisch verwendet das
für den normalen menschlichen Verzehr geeignet ist.
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Sind
Konservierungsstoffe in
Hundefutter notwendig?
Nein. Konservierungsstoffe
haben die Eigenschaft, den mikrobiellen Verderb eines
Futtermittels oder Lebensmittels (z.B. Verschimmeln) zu
verhindern. Da unser Futter durch den schonenden
Trocknungsvorgang haltbar gemacht wird, macht der Einsatz
von Konservierungsstoffen keinen Sinn. Wichtig ist aber
unser Futter kühl und trocken zu lagern, damit durch
Kondenswasserbildung keine Feuchtigkeit in das Futter kommt.
Häufig werden aber auch die Antioxidantien
fälschlicherweise als Konservierungsstoffe bezeichnet.
Antioxidantien dienen jedoch nicht der Konservierung des
Futters, sondern schützen die empfindlichen Vitamine und
essentiellen Fettsäuren vor einem Abbau durch den
Luftsauerstoff (durch Oxidation).
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Verwendet Josera
synthetische, künstliche
Farbstoffe?
Nein. Es werden nur rein
natürliche Farbstoffe wie z.B. Rote-Beete verwendet.
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Macht Josera
Tierversuche?
Auf keinen Fall! Wir testen lediglich die
Akzeptanz und die Bekömmlichkeit unserer neuen Produkte bei
unseren eigenen Vierbeinern und Hunden von Freunden und
Bekannten.
Dabei werden neben dem Fressverhalten die Kotkonsistenz, die
Fellqualität und die allgemeine Entwicklung und der Zustand
der Tiere optisch durch die Tierhalter beurteilt.
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Wie hoch sind die
Fleischanteile bei Josera
Tierernährung?
Der Anteil Fleisch und
Lachs als Trockenprodukte richtet sich nach dem angestrebten
Rohproteingehalt im fertigen Endprodukt. Pflanzliche
Proteinträger wie zum Beispiel Sojaprotein werden nicht
eingesetzt. Da Fleisch und Fisch sehr proteinhaltig sind,
ist der Anteil umso höher, je höher der Proteingehalt im
Endprodukt sein soll. Die meisten der Josera Hundefutter
enthalten ca. 30% Trockenfleisch. "Balance" mit 20%
Rohprotein enthält mit ca. 23% weniger Fleisch, "Family" und
"High Energy" mit etwa 36-38% höhere Trockenfleischanteile.
Sehr bedeutsam für die
Beurteilung eines Futters ist auch die Qualität
der eingesetzten Fleischkomponenten. Diese wird maßgeblich
bestimmt durch den Proteingehalt und die Verdaulichkeit des
Proteins. Bei Josera werden ausschließlich hochwertige
Fleischkomponenten eingesetzt.
Frischfleisch in Form von Pansen, Ohren,
Lunge, Euter usw. ist sehr bindegewebshaltig und weniger gut
verdaulich. Für die vollwertige Versorgung eines Hundes muss
hiervon deshalb mehr gefüttert werden als von hochwertigem
Fleisch.
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Welche
Fleischprodukte werden bei
Josera Tierernährung verwendet?
Bei den von Josera verwendeten tierischen
Rohstoffen handelt sich um hochverwertbare Proteinquellen
(wird regelmäßig überprüft), die von gesund geschlachteten
Tieren stammen und daher grundsätzlich und ohne Bedenken vom
Menschen komplett verzehrt werden könnten. Allerdings werden
einige Körperteile heutzutage nicht mehr bzw. nicht mehr
vollständig für den menschlichen Verzehr vermarktet (z.B.
Suppenknochen, Herz, Rippchen), da der Verbraucher zum
großen Teil Halbfertigprodukte oder Wurst kauft. Die nicht
vermarktungsfähigen Körperteile (Nebenprodukte) werden
erhitzt, getrocknet und zu Fleischmehl vermahlen. Dieses
wird bei der Herstellung von Hunde- und Katzennahrung
eingesetzt. Übrigens würde der Wolf, der Stammvater des
Hundes, seine Beute komplett ("mit Haut und Haar")
verzehren.
Auf gar keinen Fall
werden bei Josera Produkte verarbeitet, die von kranken, mit
Antibiotika behandelten oder verendeten Tieren stammen und
über die Tierkörperbeseitigungsanlagen entsorgt
werden müssen (sogenanntes Kadavermehl).
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